Co­ro­na­vi­rus: Ba­den hilft auf brei­ter Ebe­ne

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Zusammenhalt in Baden / Foto: Presse Baden / kollerics
Foto: Presse Baden / kollerics

Mit Ent­schlos­sen­heit und ei­ner Wel­le des Zu­sam­men­halts

Mit großer Entschlossenheit, raschem Handeln und einer Welle des Zusammenhalts reagierten die politischen Vertreter und die Stadtverwaltung auf die von der Österreichischen Bunderegierung gesetzten Maßnahmen notwendigen zur Eindämmung des Coronavirus.

Die Stadtführung wurde sofort aktiv, um eine Versorgung der Risikogruppe sicherzustellen, freiwillige Helfer unbürokratisch zu vernetzen und für einen verlässlichen Informationsfluss zu sorgen. Parallel dazu wurde der für Katastrophenfälle vorgesehene Notfallplan umgesetzt, der die Aufrechterhaltung der städtischen Infrastruktur sichert.

Prompte Hilfe für SeniorInnen

„Bereits am 15. März – also am Tag der Beschlussfassung im Parlament und noch vor Inkrafttretens der Regelungen – haben wir einen Brief an die Badener Seniorinnen und Senioren gedruckt, um sie über die wichtigsten Verhaltensregeln zu informieren und ihnen einen raschen und unbürokratischen Einkaufsdienst anzubieten“, unterstreicht Bürgermeister Stefan Szirucsek die Notwendigkeit, gerade in Krisensituationen entschlossen und rasch zu reagieren. Dass in Baden sofort alle bereit waren, an einem Strang zu ziehen, war auch für ihn beeindruckend.

Unternehmen ziehen sofort mit

„In dieser herausfordernden Zeit ist uns eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft entgegengekommen. Sowohl die Badener Wirtschaftstreibenden als auch unzählige freiwillige Helfer haben sich sofort bereit erklärt, ihren Beitrag zu leisten, um diese Herausforderung mit vereinten Kräften zu meistern“, zeigt sich der Stadtchef von so viel Zusammenhalt und Engagement überwältigt. „Der Lebensmittelhandel, viele Gastronomiebetriebe und viele Badener Apotheken haben rasch für die Einrichtung von Zustelldiensten gesorgt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dafür sorgen, dass die Versorgungssicherheit in unserer Stadt auch in dieser herausfordernden Situation gegeben ist.“

Gemeinde-Mandatare am Hilfstelefon

Die Welle der Hilfsbereitschaft umfasst in Baden auch die Mandatare des Gemeinderates, die sich sofort bereit erklärten, ihren persönlichen Beitrag zu leisten und selbst am Badener Hilfstelefon zu sitzen, damit alle Badenerinnen und Badener gut versorgt werden. Vizebürgermeisterin Helga Krismer, die das Management des Freiwilligendienstes übernommen hat, schwärmt: „Wir ziehen hier wirklich alle an einem Strang, jeder möchte seinen Beitrag leisten. Dazu zählen nicht nur die Gemeinderäte, die ihre Hilfe spontan zugesagt haben, sondern auch alle Freiwilligen, die Lieferdienste übernehmen, die heimische Wirtschaft, all jene, die in der Facebook-Gruppe ,Füreinander Baden‘ aktiv sind und nicht zu vergessen unsere Schutzengel, die in der Pflege und im Gesundheitssystem dafür sorgen, dass in Baden auf niemanden vergessen wird.“

Lückenlose, schnelle Information

Bürgermeister Szirucsek und Vizebürgermeisterin Helga Krismer sind überzeugt: „In Krisenzeiten ist es wichtiger denn je, die Bürgerinnen und Bürger lückenlos am Laufenden zu halten und ihnen alle Informationen, Entwicklungen und Angebote der Stadt rasch zugänglich zu machen. Es wird unermüdlich daran gearbeitet. Unsere Homepage sowie die offizielle Facebook-Seite der Stadt „Baden bei Wien – Unsere Stadt“ informieren rasch über Entwicklungen, städtische Angebote und Neuerungen und stellen damit sicher, dass Baden auch in dieser herausfordernden Zeit das bleibt, was es immer war: Eine besondere Stadt mit besonderen Menschen, die in besonderen Zeiten besonders fest zusammenhält.“